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Voodoo: Die dunkle Seite der Magie

Die dunkle Seite

Faszinierender wirkt auf Außenstehende allerdings die dunklere Seite des Voodoo. Und tatsächlich hat dieser Kult, der in erster Linie in der Furcht des Menschen wurzelt, eine sehr dunkle Seite.
Von gewissen Voodoogeheimgesellschaften, die als rote Sekte bekannt sind, wird
behauptet, sie befaßten sich mit Ritualmorden, Kannibalismus und Schwarzer Magie. Gegen Honorar rufen Bokos genannte Zauberer den Baron Samedi um seine Hilfe an und belegen andere Menschen mit einem tödlich wirkenden Fluch.

Noch furchtbarer ist der Fluch, mit dem kürzlich Verstorbene belegt werden, denn diese können in Zombies verwandelt werden, also in wiederbelebte Leichen, die dazu verdammt sind, ihren Herren auf ewig als willenlose Sklaven zu dienen. Es heißt, der inzwischen verstorbene Diktator Francois Duvalier habe diese dunkle Seite des Voodoo gefördert, um seine Macht über seine abergläubischen Untertanen noch zu steigern.
Duvalier, vom Volk allgemein als Houngan anerkannt, nannte seine blutrünstige Geheimpolizei tontons macoutes, eine haitische Bezeichnung für umherziehende Magier. Mit den dunklen Brillengläsern, die sie in der Öffentlichkeit stets trugen, erinnerten die Gesichter dieser Männer an Totenköpfe.

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Email an die RedaktionImpressumLinks zu Unterbewusstsein • 07.01.2009 13:13