ihr unterbewusstsein

In der Ruhe liegt der Saft

Ein bißchen Spaß muß sein

Entwickeln Sie Sinn für Humor. Lernen Sie, über sich selbst und Ihre Umstände zu lachen.

Ich kann mir schon denken, was jetzt kommt: "Also, in meiner Situation geht das nun wirklich nicht."

Und ich sage, in einem Großteil der Fälle geht es doch!
Ich beweise es Ihnen: Ziehen Sie jetzt Ihre Mundwinkel nach oben, schütteln Sie ein wenig Ihren Kopf, schließen Sie die Augen für einen Moment und atmen Sie tiefer als gewohnt ein.
Da es sich hierbei um eine ziemlich dämliche Übung handelt, fangen Sie angesichts so viel Dämlichkeit erst leicht zu grinsen an, bis sich dieses zu einem Lächeln erweitert. Dies kann ein paar Sekunden, manchmal auch drei Minuten dauern. Aber vorausgesetzt, Ihre Situation ist nicht allzu schwer, können Sie dadurch Ihr Lachen zurückgewinnen.
Was das bringen soll? Eine ganze Menge, denn Ihre Gefühle und Ihr Denkvermögen passen sich Ihrem Körper an, und Ihr Körper Ihrem Gemütszustand. Schauen Sie sich doch bitte einen traurigen Bettler an, der wieder nicht genug zum Essen hat: Kopf nach vorne gebeugt und hängende Schultern bei langsamen, schlurfenden Schritt. Seine Haltung paßt sich seinem Gemütszustand an.
Da jede Pizza zwei Seiten hat und die Natur auch in sonstiger Weise für Rückkopplungen jeglicher Art gesorgt hat und es auch immer noch tut, funktioniert dies auch umgekehrt.
Ihre Gefühle werden sich Ihrem Gesichtsausdruck sofort anpassen, und das haben Sie sich doch wohl gerade bewiesen.

Dies funktioniert übrigens auch bei Mitmenschen, die zu Ihnen böse waren, und vor allem, wenn Sie Liebeskummer haben, gibt es einen ganz raffinierten Trick, der der NLP, der Neurolinguistischen Programmierung entnommen ist.
Stellen Sie sich doch bitte "sie" vor, die sie hat abblitzen lassen.
Natürlich könnten Sie vor Wut schäumen und dafür sorgen, daß es Ihnen noch viel schlechter geht, aber warum telefonieren Sie nicht mit ihr? Oder stecken sie in einen Fernseher? Bevor Sie jetzt denken, ich sei völlig durchgedreht - Sie sollen Sie ja nicht wirklich in einen Fernseher stecken, müssen Sie auch nicht anrufen.
Es reicht, wenn Sie die Augen schließen, und sich vorstellen, Sie würden Sie jetzt anrufen, und statt der gewohnten Stimme hören Sie die Stimme von Micky Mouse. Zwar immer noch die gleiche Person, aber eine verfremdete Stimme.
Oder wenn "er" Sie hat sitzen lassen - wie wäre es, wenn Sie ihn anrufen, um ihm zu sagen, wie er sie verletzt hat, und auch wissen, daß er es ist, nur plötzlich wie Donald Duck schnattert?
Ihrem Stimmenmodulator können Sie dabei programmieren, wie und bis Sie lustig sind.

Was hat es nun mit diesem Fernseher auf sich?
Das gleiche Spiel wie vorher: Schließen Sie die Augen, und stellen Sie einen Fernseher vor sich auf, in dem er oder sie drinnen steckt. Bevor er oder sie Zeit hat, sich zu fragen, was denn da vor sich gehen möge, drücken Sie doch den Fernseher etwas zusammen. Sie tun Gisela oder Rudi ja damit nicht weh, weil sie ja auch automatisch kleiner werden.
Wenn der Fernseher erst einmal auf Schuhschachtelgröße geschrumpft ist, können Sie ihn ruhig ein wenig schütteln. Besonders sadistisch Veranlagte formen daraus eine Kugel und spielen ein wenig Fußball. Jetzt kommt der entscheidende Teil: Nehmen Sie den Fernseher, nachdem er klein genug ist, und werfen Sie ihn in den Papierkorb.
Wenn wieder Frust bezüglich diesem Menschen aufkommt, wiederholen Sie das Spielchen.

Der Hintergrund ist letztendlich ein ganz einfacher.
Sie verbinden die Größe des Fernsehers mit dem Problem, das Sie mit einem Menschen haben. Sie müssen das Ihrem Unterbewußtsein nicht extra sagen, das weiß es schon.
Durch die Verkleinerung des Fernsehers in Ihrem Geiste und dessen Beseitigung beseitigen Sie auch automatisch das Problem in Ihrem Geiste.
Weiter will ich nicht ausholen, denn die NLP ist viel zu komplex, um auf einer einzelnen Seite erklärt zu werden. Aber probieren Sie es ruhig aus.

Wenn Sie allerdings das Problem nicht einem Fernseher sehen können oder wollen, weil es für einen Fernseher vielleicht zu groß ist, so könnte Ihnen der Besuch eines Kinos helfen.

Nächste Seite: Das Kino in der Hosentasche

 

Kommentare zu diesem Artikel

UBS: es wird weitergeführt ( positiv denken )
(12.08.2008 15:00 Uhr)
sandmänchen: bitte weiterführn :(
(19.05.2008 12:21 Uhr)
OK: Hallo,
ich habe alle Artikel mit Begeisterung gelesen. Am Schluß stelle ich mir nun die Frage ob das alles ist oder geht es weiter. Außerdem frage ich mich was der Autor damit bezwecken will, falls eine Absicht dahinter steckt. Oder ist ihm die Puste ausgegangen. Vielleicht wollte er aber nur Langschläfer aus dem Tiefschlaf wecken.
(07.01.2007 07:18 Uhr)
m.: hallo zusammen,
warum schreibt ihr den Artikel nicht weiter?
(26.07.2005 19:20 Uhr)
Roger: Hier fehlt eindeutig die Fortsetzung. Superartikel, wie in etwa alles, was ich hier die letzten Tage (mehrfach) gelesen habe.
(29.10.2004 15:56 Uhr)
 
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